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19. Februar 2026

Typische Fehler im Onboarding-Prozess: Wie vermeidet man Ineffektivität beim Onboarding?

Der erste Eindruck, den neue Mitarbeitende von einem Unternehmen erhalten, ist entscheidend für deren langfristige Motivation, Bindung und Produktivität. Ein effektiver Onboarding-Prozess legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Doch viele Unternehmen machen Fehler, die den Prozess ineffizient und für alle Beteiligten frustrierend gestalten.

— SundaeOS Redaktion · 10 Min. Lesezeit

Typische Fehler im Onboarding-Prozess – Error Buchstaben

Die häufigsten Fehler im Onboarding-Prozess

1. Mangelnde Organisation

Viele Unternehmen haben keine klar strukturierte Onboarding-Strategie. Dies führt zu unkoordinierten Prozessen und Stress für HR, Führungskräfte und neue Mitarbeitende. Ohne Zeitpläne und klar definierte Schritte fühlen sich Neueinstellungen oft orientierungslos. Eine gut organisierte Strategie sorgt für Klarheit und ein positives Erlebnis.

2. Fehlende Kommunikation und Feedback

Ohne regelmäßiges Feedback im Onboarding-Prozess fehlt Unternehmen die Möglichkeit, Schwachstellen zu erkennen und zu verbessern. Studien zeigen, dass regelmäßiges Feedback die Mitarbeiterfluktuation um bis zu 14,9 % reduzieren kann. Kommunikation sollte nicht nur einseitig sein – ein Dialog mit neuen Mitarbeitenden schafft Transparenz und Vertrauen.

3. Kein digitaler Onboarding-Prozess

Papierkram und manuelle Prozesse wirken antiquiert und kosten Zeit. Digitale Lösungen wie Onboarding-Apps modernisieren die Einarbeitung, zentralisieren Aufgaben und automatisieren administrative Prozesse. Tools wie Sundae OS bieten Funktionen wie Echtzeit-Tracking, digitale Dokumentenverwaltung und interaktive Schulungen, die den Einstieg erleichtern.

4. Vernachlässigtes Pre-Boarding

Die Phase zwischen der Vertragsannahme und dem ersten Arbeitstag wird oft unterschätzt. Pre-Boarding ermöglicht es, neue Mitarbeitende schon vor ihrem Start mit Unternehmenswerten, Teamdynamiken und relevanten Informationen vertraut zu machen. Das steigert das Engagement und erleichtert den Einstieg.

5. Unklare Verantwortlichkeiten

Onboarding ist nicht nur Aufgabe der HR-Abteilung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen HR, Führungskräften und Kolleg:innen ist entscheidend, um ein umfassendes Onboarding-Erlebnis zu schaffen. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten verhindern Missverständnisse und fördern die Integration.

6. Überladenes Onboarding

Zu viele Informationen in kurzer Zeit können neue Mitarbeitende überfordern. Stattdessen sollte das Onboarding schrittweise erfolgen, mit ausreichend Zeit für Fragen, Wiederholungen und die Anpassung an die neue Umgebung.

7. Fehlendes Feedback und Follow-up

Viele Unternehmen vernachlässigen regelmäßige Feedbackgespräche während und nach der Einarbeitungszeit. Kontinuierliches Feedback hilft neuen Mitarbeitenden, sich sicher zu fühlen, Erwartungen besser zu verstehen und ihre Rolle effektiv auszufüllen.

Warum effektives Onboarding so wichtig ist

Ein gut durchdachter Onboarding-Prozess steigert die Mitarbeiterbindung um 82 % und die Produktivität um 70 %. Fehler im Onboarding können hingegen hohe Kosten verursachen – die durchschnittlichen Ausgaben für den Ersatz eines Mitarbeitenden betragen 13.903 €. Darüber hinaus wirkt sich eine ineffiziente Einarbeitung negativ auf die Motivation und das Engagement aus.

Tipp

Investieren Sie frühzeitig in ein strukturiertes Onboarding. Unternehmen mit effektiven Einarbeitungsprogrammen verzeichnen eine deutlich geringere Fluktuation – insbesondere in den kritischen ersten sechs Monaten.

Die Lösung: Moderner und strukturierter Onboarding-Prozess

1. Einsatz digitaler Tools

Moderne Onboarding-Apps wie Sundae OS helfen, typische Fehler zu vermeiden. Sie bieten:

  • Interaktive Schulungen und spielerische Elemente wie Punktesysteme.
  • Zentralisierte Plattformen für alle relevanten Informationen.
  • Echtzeit-Tracking für die Arbeitszeitaufzeichnung.

2. Fokus auf Pre-Boarding

Ein strukturierter Pre-Boarding-Prozess vermittelt den neuen Mitarbeitenden Unternehmenswerte und bereitet sie optimal auf ihren ersten Tag vor. Dazu gehören:

  • Begrüßungsnachrichten.
  • Zugang zu digitalen Plattformen und Dokumenten.
  • Informationen über das Team und die Unternehmenskultur.

3. Kommunikation und Feedback

Ein offener Dialog mit neuen Mitarbeitenden fördert deren Engagement und schafft Vertrauen. Feedback-Gespräche sollten von Anfang an Teil des Onboardings sein.

4. Langfristige Perspektive

Onboarding endet nicht nach der ersten Woche. Eine kontinuierliche Begleitung und regelmäßige Schulungen sind entscheidend, um langfristiges Wissen und Motivation zu fördern.

Fazit: Onboarding als strategisches Instrument

Der Onboarding-Prozess ist weit mehr als nur eine Formalität – es ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Mit einer durchdachten Strategie, digitaler Unterstützung und einer offenen Kommunikation können Unternehmen die Mitarbeiterbindung stärken, Kosten reduzieren und die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit legen.

Tools wie Sundae OS machen diesen Prozess effizienter, interaktiver und nachhaltiger – ein Gewinn für Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen.

Empfehlung

Mit SundaeOS vermeidest du typische Onboarding-Fehler: strukturierte Einarbeitungspläne, digitale Checklisten und Trainingsstufen sorgen für einen reibungslosen Start neuer Mitarbeitender.

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SundaeOS Redaktion

Workforce Management Experten

Das SundaeOS-Team teilt praxisnahes Wissen rund um Dienstplanung, Zeiterfassung und Betriebsorganisation für Blue-Collar-Branchen.

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